Der Osteopath ist ein Virtuose der Hände
König – Osteopathische Praxis | Jakobistraße 43 | 30163 Hannover

Die Geschichte der Osteopathie


Vor über 120 Jahren begründete der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828 - 1917) die Osteopathie - und das aus eigener Not heraus: Der Arzt musste machtlos mitansehen, wie seine erste Frau und vier seiner Kinder erkrankten und starben. Die Schulmedizin entwickelte sich zu jener Zeit zwar sprunghaft weiter, entfernte sich durch reine Symptombehandlung und Spezialisierung aber immer weiter von der ganzheitlichen Medizin. Still suchte nach einem neuen Verständnis von Gesundheit und Krankheit, dem menschlichen Körper und von dem, was ihn heilen kann. Bis heute bilden seine Erkenntnisse die Grundlage der osteopathischen Medizin.


England und Frankreich als europäische Vorreiter


Bereits 1917 erreichte die Osteopathie England und in den 40-er Jahren etablierte sie sich auch in Frankreich. In Deutschland konnte sie erst in den 80-er Jahren Fuß fassen.

Während dieser Zeit hat sich die Osteopathie ständig weiter entwickelt.

Die Ausübung der osteopathischen Medizin ist ein selbstständiger Beruf, der eine mehrjährige Ausbildung erfordert.

In den USA ist die Osteopathie seit 1976 dem M.D. (Medical Doctor) gleichgestellt und wie in den meisten andren europäischen Ländern ein akademisches Studium. Belgien hat seit dem Jahre 2006 einen Lehrstuhl für Osteopathie an der Universität Brüssel.


Grenzen der Osteopathie


Die Osteopathie hat da ihre Grenzen, wo die Selbstheilungskräfte des Körpers nicht ausreichen. Bei schweren und/oder akuten Erkrankungen sollte man immer zu einem Schulmediziner gehen. Die Osteopathie ist auch keine Notfallmedizin, kann also bei einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall nicht lebensrettend eingreifen. Offene Wunden, Brüche, Verbrennungen und andere Verletzungen müssen auch immer erst von einem Arzt behandelt werden. Ebenso gehören psychische Erkrankungen wie Depressionen nicht in die Hand eines Osteopathen. Bei vielen der hier genannten Beschwerden kann sich aber eine osteopathische Behandlung als Begleittherapie anbieten. So kann sich zum Beispiel der sanfte Hautkontakt bei Depressionen durchaus positiv auswirken.

Auch Tinnitus, Verdauungsprobleme, Inkontinenz und prämenstruelle Beschwerden können osteopathisch behandelt werden. Säuglinge und Kinder mit Problemen, die auf Traumata bei der Geburt oder später zurückgehen, zählen zu den typischen Patienten für die Osteopathie.


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